„Circadian Silence“ ist eine audiovisuelle Arbeit, die in Zusammenarbeit mit der französischen Wissenschaftlerin und bildenden Künstlerin Natalie Launay (Escaldes-Engordany, Andorra) im Rahmen meines Projekts „Empty Times – Empty Spaces“ bei Faber Andorra im Oktober 2025 entstanden ist. Die Videoarbeit wird präsentiert bei:
ecoSYNTH²
– Living Interfaces.
Fr., 30.01.2026, 15:00–00:00
Uhr
Sa., 31.01.–01.02.2026
top e.V., Industriestr.
40, 12099 Berlin (Tempelhof), Deutschland
Die drei Film-
und Videoprogramme werden am Freitag, den 30. Januar 2026, gezeigt.
Unsere Arbeit wird im Rahmen des Programms II „Ökologien der
Aufmerksamkeit“ von 17:30 bis 21:00 Uhr präsentiert und gezeigt.
ecoSYNTH² beschäftigt sich mit lebenden Schnittstellen, der Alchemie verschiedener Spezies, Biohacking und einer ökologischen Synthese jenseits des Menschlichen – wo digitale Medien auf lebende Systeme treffen und Kunst zum Werkzeug für Wahrnehmung, Widerstand und Transformation wird. Wir wollen antikapitalistische Zukunftsvisionen fördern, kritische Gespräche anregen und Raum für Praktiken schaffen, die sich zwischen Code, Kultur und Biologie bewegen.
„Circadian Silence“ lädt dazu ein, dem unsichtbaren Rhythmus zu lauschen, der sich in jedem Lebewesen entfaltet – einer Zeit, die in unseren Zellen atmet, jenseits von Uhren, Maßen und Produktivität. Das Werk besteht aus der genetischen Sequenz des CLOCK-Gens, einem der Hauptregulatoren des zirkadianen Rhythmus – der molekularen Uhr, die den Wechsel von Tag und Nacht, Wachheit und Ruhe steuert. Hier ist die Stille erfüllt von Spuren der biologischen Welt: einem Herzschlag, einem Atemzug, einer Stimme, Fragmenten der Körpererinnerung. Das Stück entfaltet sich als kontinuierliches Atmen von Klang und Pause, Code und Körper – eine Meditation über die unsichtbaren Zyklen, die das Leben erhalten.