„Circadian Silence“ ist eine audiovisuelle Arbeit, die in Zusammenarbeit mit der französischen Wissenschaftlerin und bildenden Künstlerin Natalie Launay (Escaldes-Engordany, Andorra) im Rahmen des Projekts „Empty Times – Empty Spaces“ bei Faber Andorra im Oktober 2025 entstand. Das Video wurde Teil von
„Medium is the Message“,
02.03.–05.03.2026
KC Grad
Braće
Krsmanović 4, Savski Venac, Belgrad, Serbien
Anfang März
2026 startete der NÉA TÉCHNI Award mit dem Videokunstfestival
„Medium is the Message“ eine neue Initiative. Das Festival fand
vom 3. bis 5. März im KC Grad in Belgrad statt, die
Eröffnungsveranstaltung war am 2. März. Das NÉA TÉCHNI
Videokunstfestival untersuchte, wie zeitgenössische Videokünstler
die komplexe visuelle Landschaft von heute gestalten und neue Formen
des visuellen Erzählens entwickeln.
Das Programm wurde
von Alexandra Orlova kuratiert, einer unabhängigen Kuratorin, deren
Forschungsschwerpunkte Videokunst, Erinnerung und narrative
Transformation sind.
„Circadian Silence“ lädt dazu
ein, dem unsichtbaren Rhythmus zu lauschen, der sich in jedem
Lebewesen entfaltet – einer Zeit, die in unseren Zellen atmet,
jenseits von Uhren, Maßen und Produktivität. Das Werk besteht aus
der genetischen Sequenz des CLOCK-Gens, einem der Hauptregulatoren
des zirkadianen Rhythmus – der molekularen Uhr, die den Wechsel von
Tag und Nacht, Wachheit und Ruhe steuert. Hier ist die Stille erfüllt
von Spuren der biologischen Welt: einem Herzschlag, einem Atemzug,
einer Stimme, Fragmenten der körpereigenen Erinnerung. Das Stück
entfaltet sich als kontinuierliches Atmen von Klang und Pause, Code
und Körper – eine Meditation über die unsichtbaren Zyklen, die
das Leben erhalten.

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