Eine
Fotografie aus meinem Portfolio „A State Of Bared“ ist erschienen
in
haus_a_rest
// Ausgabe 70 – Der
fragmentierte Körper //
Der Körper war nie einheitlich.
Er ist gespalten durch Erinnerung, geformt durch Technologie,
gezeichnet von Arbeit, geschlechtlich geprägt durch Sprache,
rassistisch geprägt durch Geschichte, politisiert durch Grenzen und
verstreut in digitalen und physischen Realitäten. Er ist
gleichzeitig ganz und zerbrochen.
Herausgeberinnen: Jenna Fox und Nicola Rodgers (Reading, Großbritannien)
Über das Werk: Fragmentierter Kokon
Psychologische Fragmentierung und Vielschichtigkeit; Eine veränderte Weltwahrnehmung und die Fragmentierung meines Geistes und Körpers. Durch persönliche Erfahrungen mit chronischen psychischen Erkrankungen (einschließlich Neurodivergenz) und Hörproblemen (auditive Verarbeitungsstörung (AVS)) begann ich, eine Art Kokon zu bauen, oder besser gesagt zu erschaffen. Um meinen Körper und Geist zu schützen, die durch meine Beeinträchtigungen zersplittert waren. Aber auch um mich selbst und mein soziales Umfeld zu schützen. Ich habe oft das Gefühl, als würden mein Körper und mein Geist auseinanderfallen. Ich kann nicht sehen, hören, sprechen, gehen oder mich bewegen. Eigentlich sollte das die zweite Funktion des Kokons sein: meinen Körper und Geist zusammenzuhalten. Doch in letzter Zeit zerfällt selbst dieser Kokon immer wieder.

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